Arbeitsbericht des Vorstandes für den Zeitraum

 

August 2013 – Oktober 2014

 

Der Vorstand des Vereins hat sich zu 4 offiziellen Vorstandssitzungen getroffen. Zu den Sitzungen waren alle Vorstandmitglieder anwesend. Die Beschlussfähigkeit war jeweils gegeben. Aus der Vorstandsarbeit sind besonders zu erwähnen, dass wir regelmäßig den Kontakt untereinander über das Internet nutzen. So konnten die Meinungen kurzfristig ausgetauscht und besprochen werden. Gut bewährt hat es sich auch, dass alle Informationen jedem Vorstandsmitglied per Mail zur Kenntnis gegeben werden.

 

 

 

Sturmschaden 2013

 

Nach der letzten Mitgliederversammlung hat der Förderverein in einem Schreiben an die Kirchengemeinde, um einen Sachstand zum Versicherungsschaden gebeten.

 

Die Kirchengemeinde hat uns die Kopie der Schadensanzeige übergeben. Der Schaden wurde von einer Zimmer- und Dachdeckerfirma auf 4.787,-€ eingeschätzt. Ein Kostenvoranschlag wurde der Versicherung vorgelegt und durch die Versicherung bewilligt. Die Reparatur der Elektrik wurden sofort veranlasst und von der Kirche vorfinanziert(1200,-€) .

 

Im Oktober2013 erfolgte eine grobe Besichtigung der Sturmschäden mit der Zimmerei -und Dachdeckerfirma, dem Statiker Herrn Hornburg, Herrn Pritzkow und mir. Herr Pritzkow ist kirchlicher Bauberater, der uns zur Seite gestellt wurde, damit wir einen technisch versierten Ansprechpartner vor Ort haben.

 

Es wurde der Umfang der notwendigen Reparaturen am Turmdach und am Kirchendach besprochen. Die Kirchengemeinde hat den Auftrag erteilt und die teilweise nur provisorischen Arbeiten sind im Nov. 2013 durchgeführt worden.

 

Heißt, dass Dach soll nun wieder dicht sein.

 

 

 

Kanzel

 

Es ist mit der Denkmalspflege und dem kirchlichen Bauamt besprochen worden, dass unter den Hölzern eine Feuchtigkeitssperre gelegt wird.

 

Die Feuchtigkeitssperre wurde unter den Holzstützen der Kanzel und auch der Treppe, durch einen Zimmermann im November 2013 eingearbeitet. Die Rechnung von 181,00€ hat der Förderverein bezahlt.

 

 

 

Fenstergitter vor der Sakristei

 

Das Fenstergitter als Schutz gegen Einstieg in das tiefliegende Fenster der Sakristei wurde im Herbst 2013 angebracht. Die Kosten von 382,00€ sind aus der Vereinskasse bezahlt worden.

 

Turmzier

Das ganze Jahr haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt, nachdem wir die Spende eines Mitglieds erhalten haben für den ausdrücklichen Zweck, wieder eine Turmzier auf das Dach zu setzen.

Um zu Wissen worüber wir reden, mussten wir uns erst einmal sachkundig machen. Es war nicht so einfach. Es musste geklärt werden, wie hat die alte Turmspitze ausgesehen.

Im Jahr 2001 ist die alte Kugel mit Spitze heruntergefallen.

Frau Gleitsmann hatte die heruntergefallenen Reste so gut fotografiert, dass sie an Hand der Fotographien auch die Maße feststellen konnte. Wir recherchierten, wo die Reste abgeblieben sind, denn die Denkmalpflege machte zur Vorgabe, dass die neue Turmzier möglichst eine Restauration der alten sein sollte.

Zwei Gutachter sollten prüfen, ob alte Reste wieder verwendet werden könnten. Das kirchliche Archiv konnte aber auch nach längerem Suchen keine Reste finden.

Also gab die Denkmalpflege die Zustimmung zur Suche nach einer neu hergestellten Turmzier.

Es war auch zu Klären, ob ein Kreuz oder eine Wetterfahne auf der Spitze vorhanden war. Die Gnewikower konnten sich an eine Wetterfahne erinnern. Vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege haben wir 2 Bilder aus dem Jahre 1970 erworben.

Leider ist nur die Kugel mit einer langen Spitze abgebildet.

Durch Zufall erhielt ich eine alte Postkarte von 1908. auf dieser Karte ist eine Wetterfahne zu erkennen.

Um einen Kostenvoranschlag für die Turmzier zu bekommen, benötigten wir als erstes eine Zeichnung mit Angaben zur Größe. Wer würde und diese Zeichnung anfertigen und ganz ohne Vorgaben? Wir waren ratlos? Frau Gleitsmann zeichnete die Skizze der herab gefallenen alten Turmzier mit den festgestellten Abmessungen nach.

Unser Bauberater Herr Pritzkow, besorgte uns das Angebot für eine andere Kirche, von einer Firma in der Nähe von Lübeck.

Dieses Kostenangebot betrug ca.4.500, - € (Turmbekrönung, Kugel, Wetterfahne) inkl. Montage bei Gestellung eines Kundendiensttechnikers, dazu würden aber noch Helfer und Kran kommen und die endgültige Abrechnung sollte nach Aufwand erfolgen.

Das überstieg insgesamt weit den Betrag der Spende.

Im Internet fanden wir dann eine kostengünstige Firma, in der Nähe von Dresden, die Turmzieren herstellt und versendet.

Wir hatten 4 verschiedene Varianten einer Turmzier zur Auswahl. Zwei Varianten haben wir der Denkmalbehörde bereits vorgelegt, dazu gab es keine Einwände, nur das Material für unsere Kirche soll Zink sein.

Das Kostenangebot wäre 1737, -€ einschließlich Laschen für die Befestigung am vorhandenen Kaiserstiel und Versand, jedoch ohne Montage vor Ort. Dabei wurde uns klar, dass die Turmzier erst in Auftrag gegeben werden kann, wenn die Maße und der Zustand des Kaiserstiels bekannt sind.

Nach Auskunft der Zimmerei Beier lässt sich die Beschaffenheit des Kaiserstiels bei unserem Turm jedoch nur von außen feststellen.

Für diese Prüfung entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von ca. 1400, -€-Euro.

Wir haben nun als erstes, die Begutachtung des Kaiserstiels in Auftrag gegeben. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtfallen.

Nun Wissen wir nicht, was uns erwartet. Es kann passieren das nach dem Öffnen der Turmhaube ein größerer oder ein kleinerer Schaden am Kaiserstiel oder an der Konstruktion zum Vorschein kommt.

Inzwischen hat sich eine Blechwerkstatt südlich von Berlin, die in Brandenburg bereits ähnliche Projekte durchgeführt hat, für unser Projekt interessiert. Sie will an der Begutachtung des Kaiserstiels teilnehmen, um sich genaue Informationen für ein verbindliches Angebot zu verschaffen.

Unverbindliche Kostenschätzung ist bisher ca. 3000. - Euro für Herstellung sowie Montage durch diese Firma.

 

Ausblick

Es ist zu klären, ob und wie die Kirchengemeinde sich am Kaiserstiel beteiligt. Wenn sie auch Bedenken hat, jetzt schon eine neue Turmzier anzubringen, während der Turm als Ganzes noch nicht saniert werden kann, könnte sie sich nach unserer Meinung doch an der Prüfung und ggf. Reparatur des Kaiserstiels beteiligen.

Unsere Hoffnung ist, im Frühjahr 2015 sollte die Turmzier endlich aufgebracht werden.

Streichen der Hölzer im Innenraum

Der Vorstand hat beschlossen, dass der neue Farbanstrich auf unbestimmte Zeit zurück gestellt wird.

 

Sakristeihölzer

Die Hölzer der Patronatsloge liegen immer noch im Kirchgarten.

 

Ausblick

Es muss mit der Kirchengemeinde und der Denkmalpflege geklärt werden, wer eine Dokumentation der Hölzer anfertigen kann.

 

Kirchgarten

Im Herbst und im Frühjahr wurden gemeinsame Arbeitseinsätze mit den Landfrauen organisiert. Es wurde die Fläche um die Kirche gereinigt aber auch der Straßennebenbereich um das Kirchengelände herum. Diese Fläche gehört der Stadt und erstmalig finanzierte die Stadtverwaltung Neuruppin einen Container für die Grünabfälle. Wir nutzten die Gelegenheit und haben die Hecke zum Nachbargrundstück stark zurück geschnitten.

An dieser Stelle möchte ich mich für die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder und der Landfrauen bedanken.

 

Veranstaltungen und Aktivitäten

Wie in jedem Jahr öffneten die Vorstandsmitglieder die Kirche an jedem 1. Sonntag im Monat von 14:00-16:00Uhr. Unterstützung erhielten wir von Frau Ulbrich.

Erstmalig am Vortag des 1. Advent organisierten die Landfrauen mit dem Förderverein, das Advent einläuten. Der Kirchgarten wurde mit Lichterketten geschmückt, Glühwein, Kaffee und Kuchen stand für die Besucher bereit. Die Pastorin hielt eine kleine Andacht, danach läuteten die Kirchenglocken und anschließend wurde der Weihnachtsbaum in Dorfmitte mit allen Gästen geschmückt.

Eine ähnliche Veranstaltung fand auch eine Woche vor Ostern statt, das Aufstellen der Osterkrone in Dorfmitte.

Im Berichtszeitraum hat diesmal nur ein Konzert stattgefunden. Am 31. August war die Künstlerin Hilary O`Neill zu Gast. Es wurde Kaffee und Kuchen angeboten - Einnahme 173,20€

Der Vorstand hat, wie jedes Jahr, die Kirche zum Tag des offenen Denkmals zusätzlich geöffnet. Diesmal ging es um Farben; davon haben wir in der Dorfkirche nicht viel, aber dieses wenige und seine Bedeutung erklärten wir u.a. der Presse. Der Termin ist auf den Sonntag der Landtagswahl gefallen. Einige Gnewikow Bürger nutzten die Gelegenheit und informierten sich, auf dem Weg zum Wahllokal, über den Stand der Sanierung.

Erstmalig wurde 2 mal im Kirchgarten ein Trödelmarkt organisiert. Die Standgebühren der Hobbytrödler erhielt der Förderverein als Spende für den Erhalt der Kirche.

An dieser Stelle möchte ich nochmals betonen, dass ohne die ehrenamtliche Unterstützung der Landfrauen, die unsere Kirche ständig reinigen, und die fleißigen Frauen im Ort, die immer für leckeren Kuchen sorgen, wir nicht so viele Aktivitäten in unserer Kirche hätten.

 

Ausblicke

Um mehr Aufmerksamkeit für unsere Kirche zu erreichen

bemühen wir uns, verstärkt Veranstaltungen zu organisieren und Interesse dafür zu erreichen. Das ist schwierig, denn Brandenburg hat eine Fülle von Kirchen mit ähnlichen Bestrebungen.

Weiter arbeiten wir an der Aktualisierung unserer Homepage und wären dankbar für Anregungen hierzu.

Außerdem wollen wir endlich einen Flyer mit den wesentlichen Angaben zur Kirche und zum Förderverein herstellen und auslegen.

Wir sind betrübt, dass die Kirchenglocken nicht mehr einmal wöchentlich geläutet werden können, weil Helfer dafür fehlen. Dieses Läuten hatte in der Dorfgemeinschaft großen Anklang gefunden und die Kirche regelmäßig in angenehme Erinnerung gebracht. Wir denken daher darüber nach, ob und wie elektrisch geläutet werden kann.

 

Mitarbeit

Wir wollen gern das Vereinsleben interessanter Gestalten, um somit auch neue Mitstreiter zu gewinnen und natürlich auch die Arbeit auf mehr Schultern verteilen.

Dazu muss erst einmal ein Vereinsleben organisiert werden.

Der Vorstand hat überlegt, wie es funktionieren kann.

Wir haben festgestellt, dass der Verein aus insgesamt 23 Mitgliedern besteht, davon 7 aktive und 16 Fördermitglieder.

Die aktiven Mitglieder sind aus dem Ort, sie wissen was los ist.

Die Fördermitglieder haben kaum eine Chance dabei zu sein, denn sie wohnen größten Teils außerhalb.

Aus diesem Grund haben wir heute einen groben Plan unserer Vorhaben verteilt, um allen Mitgliedern die Chance zu geben mehr über unsere Arbeit vor Ort zu erfahren oder sogar dabei zu sein.

Die offene Kirche von Mai – September aufrecht zu erhalten, für die wenigen Vorstandsmitglieder, ist oft sehr schwierig.

Der Vorstand würde es begrüßen, wenn auch Fördermitglieder den Vorstand unterstützen könnten.

 

In eigener Sache

Die Mitgliederversammlung evtl. verbunden mit einem Sommerfest, soll zukünftig in jedem Jahr immer am 1. Sonntag, im Juni stattfinden. Wir hoffen, dadurch mehr Mitglieder zu erreichen.

 

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