Für den Förderverein wurde 2006/2007 auf Anregung des Vereins Alte Kirchen in Brandenburg e.V. ein gründliches Bau- und Schadensgutachten von Dipl.-Ing. M.A. Hagen Schmaler erstellt.

Daraus ergab sich, dass bereits 1473 mit dem Bau der Feldsteinkirche begonnen wurde, jedoch nur in einem ersten Bauabschnitt (dem polygonalen Chor im Osten und der nördlich angefügten Sakristei mit ihrem Rautenfachwerkgiebel). In einem zweiten Bauabschnitt folgte gegen 1500 der westliche Teil, auf dessen Mauern schließlich um ca. 1510 der Glockenturm errichtet wurde.

Gnewikow war kein reiches Bauerndorf, sondern ein Rittergut, das meist zwei Gutsherren hatte. Wohl aus diesem Grund ist nicht überliefert, dass es besondere Kirchenschätze gab. Jedoch sind Kanzel, Altar, Taufstein und Gestühl in einfacher Holzschnitzerei aus dem 16./17. Jahrhundert weitgehend erhalten geblieben. Einige Geräte, wie Messbecher und Monstranz, sind im 19. und auch im 20. Jahrhundert abhanden gekommen.

Die Wände tragen eine teils siebenfache Farbschicht, unter der an einigen Stellen die ursprüngliche Wandmalerei hervortritt.

Da das Gebäude über etwa 50 Plätze verfügt und im Sommer angenehm kühl ist, sind dort auch größere Veranstaltungen möglich. Strom und Wasser sind vorhanden und wir schmücken den Innenraum mit Naturmaterialien und frischen Blumen.

Die Dokumentation und Bauhistorische Bewertung von Dipl.-Ing. (FH) Hagen Schmaler finden Sie hier:

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